Waldgruppe "Die kleinen Füchse"- Unser Tag
   
     
 


Begrüßung

Es werden alle Kinder auf den Spielplatz gebracht. Jedes Kind wird allmorgendlich individuell begrüßt, so dass man sich gegenseitig wahrnehmen kann.
Danach treffen wir uns alle im Kreis und begrüßen den Tag mit einem Morgenlied.

Wir machen uns auf den Weg.

 

 
 


Erstes Freispiel


Die Wanderung zur Bitzlehütte gestaltet sich als erstes Freispiel. Auf dem Weg gibt es viel zu bestaunen und zu entdecken. Im Wald ist kein Schritt wie der nächste. Hindernisse, die im Weg liegen, Steine, Stöcke und Erdhügel fördern die Wahrnehmung.

Die Kinder haben die Möglichkeit sich ausreichend zu bewegen. Sie erfahren das Wechselspiel von Risiko und Sicherheit und lernen so Schritt für Schritt ihre Kräfte einzuschätzen.

Sie erleben das besondere Spiel von Licht und Schatten, den Geruch des Waldbodens, das Rauschen der Blätter, das Singen der Vögel und die verschiedenen Einflüsse des Wetters. Die Wahrnehmung mit allen Sinnen ermöglicht es jedem Kind, ganz eigene Erfahrungen zu machen. Durch die Vielfalt der Erfahrungen wird die gesamte Entwicklung des Kindes positiv beeinflusst.

 
 


Morgenkreis und Reigen

Bei der Bitzlehütte angekommen, versammeln wir uns in der Hütte zum Morgenkreis. Lieder und Fingerspiele entsprechen den Jahreszeiten.

Ein bestimmtes Lied oder ein Reim leitet über zum rhythmischen Teil, dem Reigen. Der Reigen ist etwas ganz Geformtes, von der Erzieherin Vorgegebenes. Sie greift durch Lieder, Verse und begleitende Gesten zusammen mit den Kindern das jahreszeitliche Geschehen bzw. die christlichen Ereignisse des Jahreslaufes in kindgemäßer Form auf. Durch die Organ bildende Kraft der Nachahmung ist die Erzieherin zu einer besonderen Vorbildfunktion aufgerufen.

 

 


Essen

Zuerst waschen wir die Hände, dann decken und schmücken wir den Tisch, an dem wir unsere gemeinsame Mahlzeit zu uns nehmen.
Vor und nach dem Essen wird ein Gebet gesprochen.

 
 


Zweites Freispiel

Das lebende Dürfen beherrscht den Raum. Das Kind darf nun im frei gewählten Spiel seine inneren Erlebnisse nach außen setzen und somit aufarbeiten. Das Kind nimmt die Gegenstände selbstverständlich als sein Eigentum wahr, sie sind ihm schöpferisches Werkzeug.

Die Erzieherin greift möglichst nicht in das Spiel ein. Sie beobachtet und gibt, wenn nötig, neue Spielimpulse.

Während des Freispiels geht sie sinnvollen Tätigkeiten nach (Feuer machen, Holz sammeln und sägen, Brötchen backen, Ordnung in der Hütte und drum herum schaffen, Reparaturarbeiten usw.) und gibt den Kindern so die Möglichkeit der Nachahmung, oder kann so eine anregende Arbeitsatmosphäre schaffen.

 
 


Aufräumen

Das gemeinsame Aufräumen beendet das Freispiel.
Es wird durch ein Lied, das Läuten einer Glocke oder durch das Vorbild der Erzieherin eingeleitet.

   
 


Märchen- und Abschlusskreis

Ein der Jahreszeit entsprechendes Märchen- oder Puppenspiel bilden den Abschluss im Kindergartenalltag.

Wir kommen noch einmal zusammen und tauchen in die Welt der Märchen ein. Dadurch werden die Fantasiekräfte angeregt und belebt. Die Sprache wird bereichert.

Mit dem pentatonischen Lied "Schutzengel mein" beenden wir den Vormittag im Wald.

 
 


Abschluss

Nun wandern wir wieder zurück.

Wir kommen
auf dem Schulhof der Grundschule an. Bevor das Kind in die häusliche Umgebung entlassen wird, singen wir noch ein Abschlusslied.

   
 


Spätdienst

Für die Kinder, die im Kindergarten bleiben, bieten wir ein warmes Mittagessen an.

Nach dem Essen ist es uns wichtig, die weitere gemeinsame Zeit ruhig zu gestalten. Die Erzieherin liest Geschichten vor, malt oder bastelt mit den Kindern.

   
 
Nachmittagsbetreuung

Unser Kindergarten bietet ebenso eine Nachmittagsbetreuung an, welche individuell zugebucht werden kann.