Waldmäuse - Jahreszeitenfeste  
     
  Erntedank

Nach den Sommerferien besorgen wir beim Bauern verschiedene Getreidearten.

In den rhythmisch-musikalischen Spielen (Reigen) werden die Tätigkeiten des Bauern aufgegriffen. Wir binden den Erntekranz.
Für unseren Erntetisch bringt jedes Kind in einem Körbchen
Obst und Gemüse mit.

Wir dreschen das Korn, mahlen es zu Mehl und backen daraus Erntedankbrötchen.

Ein Teil der Körner kommt in kleine Erntesäckchen und wird den Winter über behütet, damit wir davon im Frühjahr unser Ostergras säen können.

 



 
 

St. Martin

Wie in vielen Kindergärten feiern auch wir den heiligen Sankt Martin am 11.11. mit einem Laternenumzug. Zuvor werden mit den Kindern Laternen gestaltet und Martinslieder gesungen.
Am 11.11. findet dann in jeder Kindergartengruppe ein Laternenumzug statt.

Zum Ende des Umzugs werden die Laternen in eine große Sandburg gesteckt. Dann werden Martinsweckchen verteilt. Diese darf das Kind dann mit jemanden Teilen. Zudem gibt es Kinderpunsch um uns aufzuwärmen.

 

Adventsgärtlein

Das Adventsgärtlein findet traditionell am 1. Adventswochenende statt. Das Adventsgärtlein besteht aus einer großen Spirale, welche mit Tannenreisig gelegt wurde. In der Mitte der Spirale steht eine große Kerze - das Weihnachtslicht. Jedes Kind bekommt ein Apfellicht. Dies besteht aus einem Apfel in welchem eine selbstgerollte Bienenwachskerze steckt.

Wenn alle versammelt sind werden viele Adventsgärtlein- und Weihnachtslieder gesungen. Nun geht ein Kind in die Spirale, entzündet seine Kerze in der Mitte und darf diese auf dem Rückweg abstellen. Diese Zeremonie geht so lange, bis alle Kinder ihr Licht entzündet haben. Am Anfang ist die Spirale noch unbeleuchtet – doch je mehr Kinder gelaufen sind, desto heller scheint sie.
Das Adventsgärtlein soll u.a symbolisieren, dass das innere Licht nach draußen getragen wird.

 
 


Nikolaus

Der Besuch des heiligen Sankt Nikolaus am 6.12. ist eine große Ehre. Er hat einen goldenen Stab und ein goldenes Bucht. Zudem trägt er einen Blauen mit sternenbesetzen Mantel.

Der Nikolaus wurde von Maria im Himmel geschickt, um für ihr Kindlein das lachen und singen der Kinder mitzubringen. Nachdem der Nikolaus seine Geschichte erzählt hat liest er aus seinem goldenen Buch vor. Darin stehen ausschließlich gute Dinge der Kinder. Im Anschluss daran bekommt jedes Kind ein blaues Säckchen von ihm überreicht.

Dann müssen wir den lieben Nikolaus schon wieder verabschieden, weil er ja noch zu vielen anderen Kindern gehen möchte.

 
 

 

Fastnacht

Hoarig, hoarig, hoarig isch dr Bär und wenn dr Bär ned hoarig wär, dann wärer au kein Bär.Schelle schelle Sechse alli aldi Hexe – Narro! Oh du alter Lumpehund hesch ned gwisst wennd Fasent kummt, hättsch dich mol mit Wasser griebe wär ders Geld im Beutel gbliebe!
Narri – Narro!

Fastnacht hat für uns eine ganz eigene Bedeutung. Wir singen mit den Kindern lustige Lieder und möchten mit ihnen die 5. Jahreszeit fröhlich verbringen. Fastnacht steht bei uns immer unter einem anderen Thema. Um dieses drehen sich dann unsere Lieder, der Reigen, der Abschlusskreis und die Aktivitäten. Auch dieses Jahr werden wir wieder am Kinderumzug der Stadt Gengenbach teilnehmen. Auf euer Kommen freuen wir uns!


 

Ostern + Pfingsten

An Ostern sähen wir traditionell das Ostergras. Die Kinder sähen es, bedecken es mit Erde und gießen es. Anschließend wird es an einen sonnigen Ort gestellt. Nun muss es regelmäßig gegossen werden. Wir sehen das Ostergras als Symbol der Wiederauferstehung. Aus den Körnern vom Michaeli-Fest entsteht neues Leben.



 
 

Johanni

Heut lodert das Feuer, der Rauch steigt empor,

da brechen im Feuer die Geister hervor.

Seht, wie es flackert, sie tanzen zusammen!

Hört ihr das Knistern und Prasseln der Flammen?

Es stieben die Funken, es brennt so hell.

Johanni ist heute, kommt alle zur Stell´!

 

Am 24. Juni wird der Johannestag gefeiert. Johannes der Täufer war der Verkünder des Christus. Im Volksmund sagt man bis heute: "Mit dem Johannestag wendet sich das Blatt".

Nach dem Johannestag nimmt das fröhliche Jubilieren der Vögel in den Morgen-und Abendstunden von Woche zu Woche ab, bis es gegen Ende des Sommers fast verstummt. Um Johanni ist die Zeit der längsten Tage und der kürzesten Nächte.

Das Johannesfeuer ist ein alter Brauch und in nahezu allen Gegenden Europas bekannt. Man glaubte an eine "reinigende" Wirkung des Feuers von bösen Geistern, wenn es tüchtig rauchte. Zuletzt wurde über das Feuer gesprungen, um Unglück und Krankheit zu überwinden.